Maik Müller on tour im Freiraum

Am 08.08.2015 durften wir Maik Müller im Freiraum begrüßen. Er tourte mit seiner Gitarre durch Deutschland und bereicherte viele Städte mit seiner Musik, so auch Würzburg. Aber lest, was er selbst erlebt hat:

“Komm rüber Bruder, reih dich ein.
Komm rüber Schwester, du bist nicht allein.
Komm rüber Mutter, wir sind auf deiner Seite.
Komm rüber Alter, wir woll’n das Gleiche.” (Ton Steine Scherben)

Vom kühlen Norden in den heißen Süden. On the road again. So langsam nähert sich die Tour dem Ende. Die Gedanken kreisen während der endlos erscheinenden Autofahrt ums Nachhause kommen. Ja, ich gebe es zu… irgendetwas ruft mich und trotzdem koste ich auch jeden Tag des Singens komplett aus. Zwiespalt. Ob es anderen Musiker auch so geht?
Angekommen in Würzburg begrüße ich, frisch aus dem Saunamobil kommend, Matthias. Er hat den heutigen Auftritt organisiert, bei ihm werden wir schlafen. Kurze Jamsession bekannter Melodien mit ihm im Zimmer, schnell duschen und mentales Vorbereiten. Dann laufen wir los. Vollbepackt durch die Würzburger Innenstadt. Was mir sofort auffällt: Nur junge Menschen unterwegs, die einen, mit 34 Jahren, sich alt fühlen lassen.

Irgendwann stehen wir vorm “Freiraum”. Dann sitzen wir davor. Später drin. Dann wieder draußen. Trinken zusammen mit Nina und Dietmar Bier, Radler und Wasser. Zwei sehr angenehme Zeitgenossen. Sie erzählen von Würzburg, von Kultur, von Volksküche, ihren Projekten… ich lausche still. Mache ich ja meistens so. Und dann… irgendwann kurz nach 20.15 Uhr und einer letzten Zigarette im Stehen beginne ich zu spielen. Und wie.
Es entwickelt sich eine wunderbare Atmosphäre. Die Stimmung ist heimelig. Hätte man heute eine Stecknadel bei sich, würde man sie, auf dem vor mir liegenden Teppich, aufkommen hören.

Ein Geschenk habe ich auch mitgebracht. Matthias, ihr wisst schon, unser Herbergsvater und Stadtführer, ist ein großer Fan der “Nie wieder Liebeslieder”-Kassette… also auf der Fahrt nach München die Idee gehabt hier und heute ebendiese in der originalen Titelabfolge zu spielen. Darum auch gestern im Zwick den “Erkenntnisblues” ins Programm aufgenommen. Zum Testen sozusagen. Witzige Nummer. Könnte man öfter machen. Finde ich.
Nach fast 100 Minuten Spielzeit und 2 Zugabenblöcken findet das Konzert sein Ende. Alle sind glücklich. Auch hier darf und soll ich wiederkommen. Meine Hand drauf. Läuft.
Wir laufen entlang des Maines zurück zur Wohnung. Das Nachtleben tobt. 130000 Menschen leben in Würzburg. Davon sind 30000 Studenten. Was für ein Schnitt. Merkt man. Bis bald und DANKE. “

Und ein Video könnt ihr obendrauf auch sehen:

https://youtu.be/6h7svsquL9I

DANKE Maik, für dein tolles Konzert, dafür dass du zum Lachen, Weinen und Denken anregst. Wir freuen uns auf Dich!

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