END:CIV | Filmabend mit anschließender Diskussion am 02.03.

endciv

Am 2.3. um 20 Uhr

Der Film:
END:CIV

Der Film untersucht die Abhängigkeit unserer Kulturen von systematischer Gewalt und Umweltausbeutung sowie die daraus resultierenden Epidemien durch vergiftete Landschaften und durch Krieg traumatisierte Menschen. Teilweise basierend auf „Endgame: Zivilisation als Problem“, das Bestseller-Buch von Derrick Jensen, fragt die Dokumentation: „Wenn Aliens in deine Heimat eingedrungen wären, Wälder abholzen, Wasser und Luft vergiften und das Nahrungsangebot verderben würden, wärst du bereit, dich zu widersetzen?“. Die Gründe für den Zusammenbruch von Zivilisationen lassen sich gewöhnlich auf die Übernutzung von Ressourcen zurückführen. Heutzutage taumelt die Welt zwischen ökonomischem Chaos, dem Öl-Fördermaximum („Peak Oil“), Klimawandel, Umweltzerstörung und politischen Turbulenzen. „Wir müssen keine wütenden Forderungen stellen, die nach einem Ende des derzeitigen globalen Systems rufen, denn es scheint bereits auseinanderzufallen“, so der Regisseur Franklin Lopez.
Aber sogar an den zerstörtesten Plätzen der Welt finden sich auch couragierte Taten voller Mitgefühl und Selbstlosigkeit. Durch das Aufzeigen der Widerstandskraft und des Heldentums der von Krieg und Repression am stärksten betroffenen Menschen erleuchtet END:CIV den Weg aus dem alles-verschlingenden Wahnsinn hin zu einer vernünftigen Zukunft. Der Film, der von Derrick Jensens Erzählungen begleitet wird, ruft uns zum Handeln auf, wenn wir den Planeten lieben und erhalten wollen. Er nutzt Musik, Archivaufnahmen, bewegte Bilder, Animationen, Situationskomik und Satire, um das globale ökonomische System zu dekonstruieren, auch wenn es um uns zusammenbricht. END:CIV zeigt aufopfernde und heldenhafte Geschichten aus erster Hand mit starken, emotionalen Bildern. Szenen aus dem Hinterland liefern ein Intermezzo aus atemberaubender Schönheit der Natur und deutlichem Beweis von entsetzlicher, aber alltäglicher Zerstörung. In der Dokumentation kommen zudem Personen wie Waziyatawin (Aktivistin für die Rechte von Indigenen), Gord Hill (Künstler und Aktivist für indigenen Widerstand, Antikolonialismus und Antikapitalismus), Lierre Keith (Feministin und Autorin von „The Vegetarian Myth“), James Howard Kunstler (Zivilisationskritiker), Peter Gelderloos (Anarchist), Paul Watson (Umweltaktivist gegen Walfang) und viele weitere zu Wort.

Politisches Labor im März
https://freiraumwuerzburg.wordpress.com/einleitung/
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