Halbzeit: Politisches Labor im März

Halbzeit: Politisches Labor im März

Als wir vor ein paar Wochen angefangen haben das Politische Labor zu organisieren hatten wir keine Ahnung, was uns erwartet. Schon beim einladen ist uns aufgefallen, dass es sich anders gestalten wird, als wir uns das vorstellten. Durch die Menschen, die wir eingeladen hatten etwas vorzutragen oder ein Gespräch zu führen, kamen die Vorstellungen von außen und mussten sich mit unseren Vorstellungen vertragen – was natürlich großartig gelang.

Die ersten fünf Veranstaltungen sind nun Vergangenheit und haben uns sehr bereichert.
Zwei Abende stimmten auf Selbstbestimmung ein. Am ersten Abend schauten wir den Film END:CIV. Die Gruppe ‚Mehr als 16a‘ sorgte vorher mit einer ‚Küche für alle‘ für das leibliche Wohl und die Spenden gingen an den Freiraum. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle. Der Film war eine großartige Vorlage um danach über Kapitalismus, Staat und Pazifismus zu sprechen. Bis 00.00 Uhr wurde hitzig diskutiert. Am dritten Abend haben wir zu einem Vortrag mit dem Titel: ‚Freiheit beginnt bei jedem selbst‘ eingeladen, den man, für den Fall, dass man nicht anwesend war z. B. hier nachhören kann. https://freiraumwuerzburg.wordpress.com/…/freiheit-beginnt…/

Am zweiten Abend haben wir die Ausstellung ‚Occupy Leinwand‘ eröffnet, an der zwei von vier Künstlern teilgenommen haben. Begleitet von drei unterschiedlichen Musikstücken politischer Musik haben die beiden über ihre Werke gesprochen. Bis zum 26.03. hat jede_r die Möglichkeit die Ausstellung zu den Öffnungszeiten oder bei den Veranstaltungen anzusehen.

Die zwei Veranstaltungen ‚Öffentlichkeitsarbeit‘ mit Jenifer Gabel und ‚Bürgerbegehren/Bürgerentscheid‘ mit Jörg Töppner brachten uns, durch den jeweiligen Erfahrungsschatz, konkretes politisches Arbeiten bei.
Jenifer erzählte im ersten Teil wie es zu den Montagsspaziergängen kam, über die Verantwortung, wenn plötzlich 1000 Menschen vor einem stehen und über die Organisation und Öffentlichkeitsarbeit. Im zweiten Teil beschrieb sie, worauf jede_r achten sollte, wenn er/sie einen Artikel, eine Pressemitteilung oder einen Veranstaltungshinweis in die Zeitung bekommen möchte. Jörg Töppner, der gemeinsam mit zwei Mitstreitern aus der Bürgerinitiative ‚Rettet das MOZ!‘ zu uns kam sprach über die Umstände, die dazu führten, dass sich die BI gegründet hat. Er sprach über seine Beweggründe, über die Geschichte, über Einigkeit in einer solchen Initiative und brachte noch weitere Aspekte über den strategischen Umgang mit der Presse ein.

Mit Neugier blicken wir auf die kommenden Veranstaltugen des Politischen Labors im März.
https://freiraumwuerzburg.wordpress.com/einleitung/
https://freiraumwuerzburg.wordpress.com/programm/